Schneckengetriebetypen unterscheiden sich je nach Bauweise, Übersetzung und konstruktiver Auslegung. Schneckengetriebe sind aufgrund ihrer besonderen Funktionsweise vielseitig einsetzbar und zählen zu den wichtigsten Getriebearten in der modernen Antriebstechnik. Besonders dort, wo eine kompakte Bauweise und hohe Drehmomentübertragung gefragt sind, kommen Schneckengetriebe zum Einsatz.
Die Funktionsweise eines Schneckengetriebes basiert auf dem Zusammenspiel von Schnecke und Schneckenrad. Eine schraubenförmigen Schnecke greift in das Schneckenrad und überträgt die Bewegung rechtwinklig zur Antriebsachse. Diese spezielle Form der Schnecke erzeugt eine Gleitbewegung zwischen den Flanken, wodurch eine gleichmäßige Kraftübertragung entsteht.
Das zentrale Element ist die Schneckenwelle, auf der die Schnecke sitzt. Sie treibt das Schneckenrad an, das mit der Abtriebswelle verbunden ist. Durch diese Konstruktion ermöglichen Schneckengetriebe eine hohe Übersetzung sowie hohe Übersetzungsverhältnisse bei geringem Bauraum.
Ein wesentliches Merkmal der Schneckengetriebe ist das variable Übersetzungsverhältnis. Je nach Steigungswinkel und äußerer Form der Schnecke kann eine hohe Übersetzung oder sogar ein hohen Übersetzungsverhältnis realisiert werden. Dadurch lässt sich die Drehzahl stark reduzieren und gleichzeitig das Drehmoment deutlich erhöhen.
Schneckengetriebe besonders geeignet sind für Anwendungen, bei denen niedrige Drehzahl und hohes Drehmoment gefordert werden. Die Drehmomentübertragung nur in eine Richtung ist bei selbsthemmende Schneckengetriebe ein entscheidender Vorteil.
Ein wichtiges technisches Merkmal vieler Schneckengetriebe ist die Selbsthemmung. Man unterscheidet zwischen statischer Selbsthemmung und dynamische Selbsthemmung. Bei statischer und dynamischer Selbsthemmung wird verhindert, dass das Schneckenrad die Schnecke rückwärts antreiben kann.
Selbsthemmende Schneckengetriebe kommen vor allem dort zum Einsatz, wo Sicherheit bei abgeschaltetem Motor erforderlich ist. In Hebevorrichtungen, Winden oder Förderanlagen sorgt die Selbsthemmung dafür, dass Lasten nicht unkontrolliert absinken. Diese selbsthemmende Eigenschaft basiert auf Reibung zwischen Schnecke und Schneckenrades.
Der Wirkungsgrad eines Schneckengetriebes hängt stark von der Schmierung, der Fertigungsgenauigkeit und dem verwendeten Material ab. Moderne Schneckengetriebe erreichen durch optimierte Fertigung im Mikron-Bereich einen hohen Wirkungsgrad.
Da zwischen Schnecke und Schneckenrad eine Gleitbewegung entsteht, ist eine geeignete Schmierung entscheidend für Lebensdauer und Belastbarkeit. Hochwertige Schneckengetriebe sind so ausgelegt, dass sie auch höhere Leistungen übertragen können.
Es gibt unterschiedliche Schneckengetriebetypen, darunter klassische Schneckengetrieben, kompakt ausgelegte Getriebe oder spezielle Schraubwälzgetriebe. Ein Schraubwälzgetriebe kombiniert Eigenschaften von Stirnrad und Schneckenprinzip und bietet je nach Anwendung Vorteile.
Die äußere Form der Schnecke sowie die Form der Schnecke bestimmen, ob mehrere Zähne gleichzeitig im Eingriff stehen. Dadurch kann die Belastbarkeit erhöht und eine geräuscharm arbeitende Lösung realisiert werden.
Schneckengetriebe werden in zahlreichen Anwendung eingesetzt. Typische Anwendung findet sich im Maschinenbau, in Förderanlagen, Winden und Hebevorrichtungen. Sie antreiben Positioniersysteme, Klappenmechanismen oder Dosieranlagen zuverlässig.
Schneckengetriebe sind aufgrund ihrer kompakten und robusten Bauweise ideal für beengte Einbausituationen. Ein Schneckengetriebe kann als einzelnes Getriebe oder als Teil komplexer Schneckengetriebelösungen eingesetzt werden.
Die Auswahl eines geeigneten Schneckengetriebes hängt von Drehmoment, Drehzahl, Übersetzungsverhältnis und gewünschter Selbsthemmung ab. Auch das Zahnrad-Design sowie das Schneckenrad beeinflussen die Kraftübertragung maßgeblich.
Durch kundenspezifische Anpassungen lassen sich Schneckengetriebe exakt auf die jeweilige Anwendung abstimmen. Moderne Schneckengetriebe erfüllen höchste Anforderungen an Fertigungsgenauigkeit, Leistungsfähigkeit und Betriebssicherheit.
Schneckengetriebetypen bieten für nahezu jede Anwendung die passende Lösung. Schneckengetriebe überzeugen durch hohe Übersetzung, zuverlässige Selbsthemmung und kompakte Bauweise. Ob als klassisches Getriebe, als Schraubwälzgetriebe oder als individuell angepasste Variante – Schneckengetriebe bleiben eine bewährte Technologie für sichere und effiziente Kraftübertragung in Industrie und Maschinenbau.
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